Die Geschichte von Arbeit und Unternehmen  



Beginnen wir mit einer Rückblende zu den Ursprüngen. Vor der Industriellen Revolution wurden die meisten Fertigungsarbeiten von kleinen Betrieben mit fähigen und meist perfekt ausgebildeten Handwerkern ausgeführt. Sie „besaßen“ ihr gesamtes Unternehmen, taten alles, was nötig war, um erfolgreich zu sein und mit ihrem Betrieb zu überleben. Nach der Revolution, die am besten durch das Fließband von Henry Ford verkörpert wird, hat sich die Arbeit stark verändert. Von den Mitarbeitern wurde jetzt erwartet, dass sie sich nur auf ihre eng begrenzte, spezielle Aufgabe konzentrieren und nur sehr wenig mit dem Unternehmen als Gesamtheit zu tun haben. Sie waren buchstäblich das Rädchen im Getriebe. Sie brachten ihre Muskelkraft ein, aber ihr Verstand wurde nicht gebraucht und Mitdenken war manchmal nicht einmal willkommen. Sie waren „effizient“, zumindest zu einer Zeit, als es darum ging, große Stückzahlen so billig wie möglich für den wachsenden Markt der Verbraucher zu produzieren.


Man muss zugeben, dass dies, auch wenn es sich nicht mehr um ein Fließband handelt, immer noch die Grundeinstellung vieler Unternehmen ist, selbst solcher, die nach außen hin digital und „modern“ erscheinen:


Wir brauchen Ihre Hände, nicht Ihren Verstand.

Sie sind nicht hier, um zu denken, sondern um auszuführen.


Seit zwei Jahrzenten haben wir das Glück, mit führenden Unternehmen wie Angelini Pharma, Danone, Unilever und vielen anderen zu lernen, wie man Arbeit am besten neu gestaltet. Wir haben gelernt, dass die Menschen mit ihrer Arbeit viel zufriedener sind, eine höhere Produktivität und Qualität erreichen und somit Unternehmen erfolgreicher machen, wenn die Mitarbeiter wie Geschäftspartner behandelt werden und nicht nur wie Rädchen in der Maschine, die ausrangiert werden, wenn sie abgenutzt sind.


WoW – er scheint so ziemlich ideal zu sein!! Es kommt jedoch auf die grundlegenden Überzeugungen des Managements in Bezug auf die Menschen und die Art und Weise an, wie man die Zusammenarbeit organisiert.


Darüber ist schon viel geschrieben worden, aber im Grunde basiert New Work auf zwei Grundüberzeugungen: dem Respekt gegenüber den Fähigkeiten aller Mitarbeiter und den gemeinsam aufgestellten OKR.


Respekt bedeutet, dass wir alle Fähigkeiten jedes Mitarbeiters wertschätzen und versuchen, sein volles Potenzial zu entfalten. Auch wenn unterschiedliche Menschen unterschiedliche Fähigkeiten und Verantwortung haben, wird jeder als echter Partner geschätzt, und jeder kann wachsen und seinen Beitrag leisten. Der Schlüssel dazu ist der Respekt vor der ausgeprägten menschlichen Fähigkeit, ständig das Kommende vorauszudenken und zu gestalten. Respekt und Vertrauen spielen eine umso größere Rolle, wenn es darum geht, neue Talente einzustellen. Die neuen Generationen der Arbeitnehmer erwarten Flexibilität, Unabhängigkeit und Sinnhaftigkeit in ihrem beruflichen Handeln. Sie übernehmen Verantwortung. Mit einer guten Idee wollen sie einen sinnvollen Mehrwert bieten. Das ist für Führungskräfte nicht leicht zu akzeptieren, denn sie geben Verantwortung und Macht ab, gehen Risiken ein. Sie müssen sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch ihre langjährigen Mitarbeiter dabei unterstützen, neue Wege zu gehen und einen Sinn in ihrer Arbeit zu finden.


Wir von ActioGlobal wollen damit keineswegs sagen, dass jeder machen kann, worauf er gerade Lust hat. Um die Talente und Fähigkeiten aller Mitarbeiter für das gemeinsame Ziel zu vereinen, muss unsere zweite Überzeugung umgesetzt werden.


“Vor einem Jahr haben wir mit ActioGlobal begonnen an der großen Herausforderung zu arbeiten, unsere Arbeitsweise zu verändern. Heute, nach geraumer Zeit der intensiven Arbeit, bin ich sehr stolz darauf zu sehen, wie es dieses neue Kultursystem es geschafft hat, all die Initiativen, die wir durchgeführt haben, zusammenzuführen und ihnen eine logische Form zu geben, um unsere Denkweise allmählich von Ergebnis zu Ergebnis zu verändern, indem wir OKR und andere Agile Methoden innerhalb des Rahmenplans von ActioGlobals PEAK Prinzip anwenden.”

Juan Elías, yapo (an Adevinta company)

Wenn es in einem Unternehmen gemeinsame OKR gibt, arbeiten alle zusammen für dasselbe Ziel, nicht jeder für sich allein in seinem eigenen Silo. Manchmal ist das mit Analogien aus dem Sport leichter verständlich zu machen. Denken Sie an eine beliebige Sportmannschaft, deren Triumphe Sie miterlebt haben. Die Mannschaft hatte eindeutig ein gemeinsames Ziel und hat viele Widrigkeiten überwunden, ja sogar hart gekämpft, um den Sieg zu erringen. Sie hat es nur geschafft, weil sie die Fähigkeiten jedes einzelnen Mitglieds des Teams respektiert, entwickelt und genutzt hat. 


Egoistische Primadonnen oder ein Team, das zusammen im Rhythmus des Erfolges zur Meisterschaft tanzt?
Die Antwort ist klar →

Hierzu haben wir von ActioGlobal unser Drumbeat-Modell entwickelt. Wie bei einem Sportteam basiert es auf einem Bündnis und partnerschaftlicher Zusammenarbeit, die sich nach einem flexiblen Rhythmus statt nach starren Strukturen bewegt, um die vereinbarten OKR zu erreichen. Es werden synchrone Rituale entwickelt, die für die Teams und ihre Mitglieder Transparenz und Abstimmung schaffen. Sie werden autark, können gegenseitige kritische Offenheit erwarten und entwickeln eine gemeinsame Disziplin. Der „Drumbeat der OKR“ sorgt dafür, dass alle den Herzschlag der Organisation spüren, nachempfinden und ihm folgen.


Wenn beide Prinzipien umgesetzt sind, werden viele Faktoren zum Tragen kommen, die eine agile High Performance Organisation auszeichnen. Hier auszugsweise einige Beispiele:





Wir könnten noch lange über diese beiden Konzepte sprechen, was auch manchmal gemacht wird und damit alles deutlich verkompliziert. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche von Agilität und High-Performance in Kombination mit dem New Work-Modell.


Warum lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht in kleinen Organisationen – Teams – innerhalb einer großen Organisation arbeiten? Niemand wünscht sich die so genannten „guten alten Zeiten“ zurück, man möchte die Vision von talentierten und hochqualifizierten Fachleuten verwirklichen, die in kleinen Organisationen arbeiten mit dem Gefühl, dass ihnen ihr gesamtes Unternehmen wirklich „gehört“, und die alles tun, um Erfolg zu haben und etwas zu bewirken. Ministartups, die sich anschicken, sowohl für sich selbst als auch für das Unternehmen den Sieg zu erringen.


Es geht darum, das Beste im Menschen freizusetzen und ihn dazu zu bringen, sich selbst und die Kunden glücklich zu machen. Letztendlich kommen wir nur so voran, indem wir unser Unternehmen nach diesen beiden Grundsätzen führen,, experimentieren und lernen, wachsen und Freude an dem haben, was wir jeden Tag tun. Auf diese Weise erhalten unsere Arbeit und unser Leben einen Sinn. 

Unserer Kunden bestätigen uns, dass wir weltweit anerkannte Experten für die Gestaltung der Zukunft von Unternehmen sind. Wir experimentieren, lernen und wachsen jeden Tag gemeinsam mit unseren Kunden – stellen Sie uns auf die Probe.

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